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Objektbericht

Flexoffice, Zürich

Flexoffice, Zürich

Urbanes Arbeiten neu interpretiert

In unmittelbarer Nähe des Paradeplatzes in Zürich, im Gewerbehaus Talacker, positioniert sich das FlexOffice als zeitgenössischer Workspace, der flexible Arbeitswelten neu definiert. Eingebettet in ein lebendiges Umfeld aus Gastronomie, Einzelhandel und urbaner Infrastruktur, verbindet das Konzept funktionale Effizienz mit sozialer Interaktion auf hohem gestalterischem Niveau.

Im Auftrag von FlexOffice realisierten HSB Architekten die Transformation eines Bestandsgebäudes vom 2. bis zum 7. Obergeschoss. Auf 2.580 m² entstand eine differenziert zonierte Coworking-Landschaft mit hoher räumlicher Adaptivität und vielseitigen Nutzungsszenarien.

Plastische Linienführung schafft Rückzugsorte

Die vormals konventionellen Bürostrukturen wurden in eine offene, modular aufgebaute Arbeitsumgebung überführt. Unterschiedliche Arbeitsplatztypen werden durch kommunikative Zonen und diverse Besprechungsformate ergänzt. Zentrales Entwurfselement sind die großzügigen, mäandrierend geführten Erschließungsbereiche, die als identitätsstiftende Raumsequenzen fungieren. Ihre plastische Linienführung schafft Rückzugsorte für konzentriertes Arbeiten ebenso wie Räume für informellen Austausch und integriert Funktionen wie Teeküchen, Meetingräume und Loungebereiche.

Gezielte Öffnungen ermöglichen Blickbezüge nach außen und führen Tageslicht tief in die Gebäudestruktur. Die freigelegten Betonstützen mit charakteristischer Bretterschalung prägen als rohe Bestandselemente die Atmosphäre und treten in einen spannungsvollen Dialog mit dem präzise ausgeführten Innenausbau in Holz.

Transparenz und Materialität

Über vier Etagen erstreckt sich ein offenes Raumgefüge aus Büro- und Kommunikationsflächen. Die filigrane Ganzglas-Trennwand T50 von Goldbach Kirchner strukturiert die Flächen, ohne die räumliche Kontinuität zu unterbrechen. Durchgängige Glasfronten gewährleisten maximale Transparenz und optimale Tageslichtversorgung.

Mit massiver Eiche belegte Aluminiumprofile verleihen den Trennelementen eine warme, hochwertige Anmutung und bilden einen bewussten Kontrast zur technischen Klarheit der Architektur. Raumhohe Glastüren mit Eiche furnierten Zargen greifen die Gestaltung konsequent auf und fügen sich nahtlos in das Gesamtkonzept ein.

Das Ergebnis ist eine präzise gestaltete Arbeitsumgebung, die funktionale Qualität und atmosphärische Dichte vereint und FlexOffice als urbanen Ort für produktives Arbeiten und Vernetzung etabliert.

 

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