Building Information Modeling (BIM)
Ziel der Arbeit ist die systematische Erfassung der Anforderungen von Architekten, Planern und Bauherren an BIM-fähige Produktdaten. Grundlage sind Marktanalysen sowie Interviews und Workshops, um reale Anwendungsfälle im Planungsalltag zu verstehen. Darauf aufbauend wird definiert, welche Inhalte BIM-Objekte für eine effiziente Nutzung enthalten müssen. Ergänzend werden führende Softwarelösungen hinsichtlich Kompatibilität, Integration und Nutzerakzeptanz analysiert. Darauf basierend entsteht ein zukunftsorientiertes Konzept, das BIM, Produktkonfiguration und Werkplanung in einem interaktiven 3D-Tool vereint – mit regelbasierten Systemen, Live-Daten sowie automatisierter Kosten- und Planungsberechnung.
Akustik
Die akustische Qualität von Räumen wird maßgeblich durch die eingesetzten Materialien bestimmt – besonders bei Systemtrennwänden. Ziel dieser Arbeit ist es, marktübliche Materialien systematisch hinsichtlich ihrer akustischen Eigenschaften zu analysieren und vergleichbar zu machen. Im Fokus stehen dabei zentrale Einflussgrößen wie Schalldämmung, Resonanz- und Koinzidenzfrequenzen sowie das Verhalten in Mehrschicht- und Sandwichaufbauten. Durch die Untersuchung von Materialkombinationen und deren Wechselwirkungen sollen konkrete Optimierungspotenziale und Handlungsempfehlungen für den Innenausbau aufgezeigt werden.
Brandschutz
Der Holzbau entwickelt sich rasant – und damit steigen auch die Anforderungen an sichere, regelkonforme Innenausbausysteme. Ziel dieser Arbeit ist es, die Brandschutzanforderungen der MVV TB 2025/1 und der aktuellen Holzbaurichtlinie systematisch auf unsere Systemtrennwände zu übertragen und zu bewerten. Im Fokus steht die Frage, welche konstruktiven, materialbezogenen und nachweisrelevanten Anforderungen künftig entscheidend sind. Dabei sollen mögliche Lücken, Risiken und Entwicklungspotenziale frühzeitig erkannt werden. Die Arbeit schafft damit eine fundierte Grundlage für zukunftssichere Produktentwicklung im Spannungsfeld von Innovation, Holzbau und Brandschutz.
ESG (Environmental, Social und Governance)
Nachhaltigkeitszertifizierungen wie LEED, DGNB und BREEAM gewinnen im Bauwesen zunehmend an Bedeutung. Ziel dieser Arbeit ist es, die Rolle von Systemtrennwänden und Türen innerhalb dieser Zertifizierungssysteme systematisch zu analysieren. Im Fokus steht, welche Bewertungskriterien relevant sind, wie viele Punkte durch spezifische Eigenschaften erreicht werden können und welche konkreten Maßnahmen die Zertifizierungsperformance verbessern. Auf dieser Basis sollen gezielte Optimierungspotenziale identifiziert werden, um die Wettbewerbsfähigkeit der eigenen Systeme im Kontext nachhaltiger Bauprojekte zu steigern.
Zukunftsdesign
Wie sieht eine Trennwand aus, die Leistung, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit vereint? Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines zukunftsfähigen Wandsystems auf Basis digitaler Simulation und datengetriebener Optimierung. Mithilfe von Finite-Elemente-Analysen werden Konstruktionen hinsichtlich Stabilität, Gewicht und Verbindungstechnik gezielt verbessert. Parallel dazu werden akustische Eigenschaften wie Schalldämmung, Absorption und Resonanzverhalten durch Simulationen und Prüfmethoden analysiert und optimiert. Im Fokus stehen zudem innovative, recyclingfähige Materialkombinationen sowie die Bewertung von Dauerhaftigkeit und Belastbarkeit im realen Einsatz. Ein integrierter Design-to-Cost-Ansatz stellt sicher, dass technische Innovation und wirtschaftliche Umsetzbarkeit zusammengeführt werden. Das Ergebnis ist ein konkret entwickeltes Wandkonzept mit messbarem Mehrwert für den Innenausbau.
Optimierung von Produktionsabläufen mittels Lean Management
Ziel dieser Abschlussarbeit ist die Analyse und Optimierung von Produktionsabläufen in einer Schreinerei unter Anwendung von Lean-Management Methoden. Im Fokus steht die Identifikation von Verschwendungen (z. B. unnötige Wege, Wartezeiten oder Materialverluste) sowie die Entwicklung effizienterer Prozessstrukturen. Dazu wird zunächst der aktuelle Produktionsprozess aufgenommen und systematisch untersucht (z.B. durch Zeitstudien oder Prozessanalysen). Anschließend werden geeignete Lean-Methoden wie die 5S-Methode oder Wertstromanalyse angewendet, um Verbesserungspotenziale aufzudecken. Auf Basis der Ergebnisse werden konkrete Maßnahmen zur Optimierung der Abläufe entwickelt und – sofern möglich – praktisch im Betrieb umgesetzt. Abschließend erfolgt eine Bewertung der erzielten Verbesserungen hinsichtlich Zeit, Kosten und Qualität.
Reduktion von Durchlaufzeiten
Ziel ist es bestehende Produktionsabläufe zu analysieren ineffiziente Prozesse zu identifizieren, die zu Verzögerungen führen und dadurch die Durchlaufzeiten in unserer Möbelproduktion in Geiselbach zu reduzieren. Durch Methoden wie Prozessaufnahmen und Zeitstudien werden insbesondere Wartezeiten, unnötige Transporte und organisatorische Schwächen sichtbar gemacht. Auf dieser Basis werden gezielte Optimierungsmaßnahmen entwickelt, etwa die Verbesserung und Arbeitsplatzorganisation (5S), die Optimierung des Materialflusses sowie eine bessere Abstimmung der Arbeitsabläufe.
Analyse von Fehlerquellen in der Fertigung
Diese Arbeit untersucht typische Fehlerquellen in der Möbelproduktion einer Schreinerei mit dem Ziel, deren Ursachen systematisch zu identifizieren und zu reduzieren. Dabei werden verschiede Fehlerarten wie Material-, Maschinen-, Prozess- und Menschliche Fehler erfasst und analysiert. Mithilfe von Methoden das Qualitätsmanagements, wie z.B. Ursache-Wirkungs-Analysen und Fehlersammellisten, werden die häufigsten Problemursachen ermittelt. Darauf aufbauend werden konkrete Maßnahmen entwickelt, darunter die Standardisierung von Arbeitsabläufen, verbesserte Kommunikation, Mitarbeiterschulungen sowie optimierte Arbeitsplatzorganisation.
Luftqualität und Staub-/ Rußemissionen
Feinpartikel, Staub und Rußemissionen beeinflussen nicht nur die Luftqualität in Produktionsumgebungen, sondern auch direkt die Produktqualität und Prozesssicherheit. Ziel dieser Arbeit ist es, Emissionsquellen systematisch zu identifizieren, messbar zu machen und gezielt zu reduzieren. Dazu werden Partikelkonzentrationen auf Materialien erfasst und Hauptverursacher wie Staplerbetrieb, Maschinen und interne Transportprozesse analysiert. Im Fokus steht zudem die Untersuchung der Auswirkungen auf Oberflächen, Beschichtungen und Qualitätsmerkmale. Aufbauend darauf werden konkrete Maßnahmen wie Filtertechnologien, alternative Antriebssysteme oder optimierte Logistikprozesse entwickelt und bewertet. Ergänzend wird ein datenbasiertes Monitoringsystem entwickelt, das eine kontinuierliche Echtzeitanalyse ermöglicht und die Produktionsumgebung nachhaltig optimiert.
Lagerführung in der Produktion Industrie 4.0
Fehlgriffe, Suchzeiten und Intransparenz in der Lagerhaltung führen zu unnötigen Effizienzverlusten. Ziel dieser Arbeit ist es, ein digitales Assistenzsystem zur geführten Materialentnahme auf Basis von Barcode- Scanning und LED-Visualisierung zu konzipieren und zu bewerten. Dabei werden Systemarchitektur, Komponenten und Prozessabläufe analysiert und zu einem praxistauglichen Gesamtkonzept zusammengeführt. Im Fokus der Betrachtung liegt die Integration in bestehende Lager- und IT-Strukturen sowie die umfassende Bewertung relevanter Nutzenpotenziale, insbesondere hinsichtlich Fehlerreduktion, Zeitersparnis und Skalierbarkeit.
Innenausbau: Kalkulationssystem
Die Kalkulation individueller Möbel im Innenausbau ist häufig durch projektbezogene Einzellösungen geprägt und basiert in vielen Fällen auf Erfahrungswerten. Dies führt zu hohem Zeitaufwand, eingeschränkter Vergleichbarkeit und einer erhöhten Unsicherheit in frühen Projektphasen. In unserem Unternehmen erfolgt die Konstruktion vollständig modellbasiert mit SolidWorks und Swood. Der gesamte Projektprozess wird über 3D-Modelle gesteuert, wodurch eine strukturierte Datenbasis für eine systematische Kalkulation vorhanden ist. Ziel dieser Arbeit ist es, ein Konzept für eine schnelle und nachvollziehbare Kalkulation individueller Möbel zu entwickeln. Dabei sollen wiederkehrende Strukturen, Bauteile und Konstruktionslogiken genutzt werden, um eine effiziente Angebotskalkulation zu ermöglichen. Die entwickelten Ansätze sollen anhand eines Beispielprojekts überprüft und hinsichtlich Zeitaufwand, Transparenz und Genauigkeit bewertet werden.
Innenausbau: Standardisierung der Konstruktion
Die Planung und Konstruktion individueller Möbel im Innenausbau erfolgt häufig projektbezogen und führt zu einem hohen Konstruktionsaufwand sowie zu begrenzter Wiederverwendbarkeit bestehender Lösungen. In unserem Unternehmen erfolgt die Konstruktion vollständig modellbasiert mit SolidWorks und Swood. Der gesamte Projektprozess – von der Planung bis zur Fertigung – wird über 3D-Modelle gesteuert. Ziel dieser Arbeit ist es, wiederkehrende Strukturen und Bauteile in bestehenden Projekten systematisch zu analysieren und durch eine sinnvolle Clusterbildung zu strukturieren. Darauf aufbauend sollen Ansätze zur Standardisierung entwickelt werden, die sich direkt in die modellbasierte Konstruktion integrieren lassen. Die erarbeiteten Ansätze werden an einem konkreten Anwendungsfall überprüft und hinsichtlich ihres Effizienzpotenzials in Konstruktion und Fertigung bewertet.
Trennwand: Projektabwicklung
Du erarbeitest ein Konzept zur strukturierten Planung, Steuerung und dem erfolgreichen Abschluss von Projekten am digitalen Arbeitsplatz. Herausforderungen und Ziele sollen strategisch verknüpft, klar definiert und in realistische Meilensteine umgesetzt werden. Ziel dieser Arbeit ist es, ein praxisnahes System zu entwickeln, das Prozesse vereinfacht, Verantwortlichkeiten transparent macht und die Effizienz in der Projektabwicklung nachhaltig steigert.
Regelbasierter Produktkonfigurator
Komplexe Produktportfolios stoßen in klassischen Konfigurationsansätzen schnell an ihre Grenzen – insbesondere bei steigender Variantenvielfalt. Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines modularen, regelbasierten Produktkonfigurators, der unabhängig von bestehenden ERP-Systemen funktioniert. Im Fokus steht die Konzeption einer Logik-Engine, die Abhängigkeiten, Einschränkungen und Varianten intelligent verarbeitet und valide Produktkombinationen automatisiert generiert. Ergänzend werden fl exible API-Schnittstellen zur Integration in bestehende Systemlandschaften sowie eine intuitive Benutzerführung für Vertrieb und Planung entwickelt. Durch den Einsatz KI-gestützter Entscheidungslogiken sollen optimale Konfigurationen identifiziert und Prozesse weiter automatisiert werden. Ergebnis ist ein skalierbares Systemkonzept zur effizienten und zukunftssicheren Produktkonfiguration.
Prozess für Mahnungen und Zahlungserinnerungen
Ein Mitarbeiter der Buchhaltung sichtet die offenen Posten und bestimmt, welche Rechnungen gemahnt werden und welche eine Zahlungserinnerung erhalten. Jetzt kommst Du ins Spiel. Deine Aufgabe ist es ein Tool zu erstellen, das die entsprechenden Dokumente automatisch erstellt, an die hinterlegten E-Mail-Adressen versendet sowie in den jeweiligen Projektordner im Explorer ablegt. Parallel dazu erfolgt Erfassung in der Projektsteuerung im Bereich „Zahlungseingang“. Wichtig ist, dass der Ablauf praxistauglich gestaltet ist und sich problemlos in die bestehenden Prozesse einfügt – etwa durch eine Schnittstelle zwischen unserem Buchhaltungssystem und der Projektsteuerung oder durch die direkte Erstellung innerhalb der Projektsteuerung.
Digitalisierte Ablage der Lieferscheine
Du entwickelst ein Konzept, um die Ablage von Lieferscheinen bereits ab dem Wareneingang zu digitalisieren. Dabei werden die Lieferscheine gescannt und automatisch den entsprechenden Rechnungen zugeordnet sowie an diese angehängt. Zusätzlich prüfst Du die Möglichkeit, die Dokumente direkt beim Scanvorgang so zu erfassen, dass die Verschlagwortung und die Ablage beim richtigen Lieferanten automatisch erfolgen.
Tool zur Erstellung von Statistiken
Du entwickelst ein Tool, das die relevanten Daten aus dem Buchhaltungs- und Lohnprogramm automatisch ermittelt und für statistische Auswertungen aufbereitet. Dabei werden die benötigten Informationen selbstständig zusammengetragen und in einer übersichtlichen Liste gebündelt. Ziel ist es, den manuellen Aufwand zu reduzieren und eine verlässliche Datengrundlage für das Landesamt für Statistik zu schaffen.
Controlling-Tool für KPIs
Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines digitalen Controlling-Tools, das relevante Kennzahlen aus Produktion, Vertrieb und Entwicklung strukturiert erfasst und in einen steuerungsrelevanten Kontext bringt. Dazu wird zunächst eine belastbare KPI-Systematik entwickelt, die Kennzahlen wie Durchlaufzeiten, Ausschussquoten, CO²-Bilanzen oder Kundenzufriedenheit sinnvoll verknüpft und priorisiert. Anschließend wird die Integration unterschiedlicher Datenquellen – von ERP- und MES-Systemen bis hin zu IoT-Sensordaten – konzipiert, um eine konsistente Datenbasis zu schaffen. Darauf aufbauend entstehen interaktive Dashboards mit Drill-Down-Funktionalitäten, die Ursachenanalysen und Transparenz bis auf Prozessebene ermöglichen. Ergänzend werden Predictive-Analytics-Ansätze untersucht, um Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und proaktiv zu steuern. Abgerundet wird das Konzept durch eine sichere, DSGVO-konforme Datenarchitektur, die sowohl Cloud- als auch On-Premise-Lösungen berücksichtigt.